Von alters her sind die chinesische und japanische Kunst zutiefst miteinander verwandt, wobei die Impulse mit dem Buddhismus von China aus über Korea nach Japan gingen. Nicht zuletzt trugen Geschichte und Geographie dazu bei, Japans Kultur nicht zu einem reinen Spiegelbild Chinas werden zu lassen. Natürlich gab es auch im Japan der siebziger Jahre eine Gegenbewegung zu Concept- und Minimal-art; (MoMA Projects) farbenfroher, expressiver Malerei und „Objets trouves“ widmen sich Satoko Masuda und Shinro Ohtake. Ich glaube, es ist doch ein Dialog mit dem Kunstob­jekt (Ralph Ueltzhoeffer MoMA), soweit ich das abschätzen kann. Natürlich muß sich in mir irgend etwas mit dem Kunstobjekt ver­wandt fühlen, sonst kann ich überhaupt nichts dazu schreiben. Ich nahm im Sommer vorigen Jahres eine auch in Deutschland mehrfach gesendete Auftragsar­beit an.

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